Kleinmarkthalle für unseren Epinay-Platz

Oberursel, 01.12.2020. Mehr Markt wagen! Mit diesem Motto ist die FDP in den Wahlkampf gestartet. Nun legt sie eine Idee, wie dies dauerhaft gelingen kann, vor.
„Mit der Konzeptstudie einer Kleinmarkthalle auf dem Epinayplatz, liegt nun ein Vorschlag vor, der mehr Markt möglich macht, den Epinayplatz aufwertet und die Aufenthaltsqualität und Aufenthaltsdauer in unserer Innenstadt deutlich anheben kann“, so die Vorsitzende der FDP in Oberursel, Katja Adler.

Planerische Grundlage für diese Kleinmarkthalle sind nicht nur Angebote des täglichen Bedarfes, sondern auch Genuss-Stände für Weinliebhaber oder den Snack und das kleine Mittagessen zwischendurch. „So eine Kleinmarkthallte kann sich damit schnell zum zentralen Treffpunkt nicht nur nach dem Einkauf entwickeln. Auch für Kunden von außen kann diese kräftige Impulse setzen“, ist sich der liberale Bürgermeisterkandidat Michael Planer sicher. Besonderer Vorteil ist, dass sich der Eingang zur Tiefgarage mitten in der Kleinmarkthalle befinden soll. So können Kunden wetterunabhängig an die Stände und Bistro-Theken geführt werden.

Veranstaltungen unter der Glaskuppel als weitere Höhepunkte

Zusätzlich sieht das Konzept vor, dass die Halle mit mobilen, rollbaren Verkaufsständen ausgestattet wird, um bei größeren Veranstaltungen wie dem Handwerkermarkt oder auch bei Konzerten, flexibel zu sein. „Warum nicht Theater, Variete-Angebote, Jazz- oder auch klassische Konzerte dort durchführen? Die Kleinmarkthalle in der ersten planerischen Konzeption gäbe das her und würde zur Multifunktionshalle für die Bürger Oberursels“, so Thomas Fiehler, der die Planungen maßgeblich mit begleitet hat.
Die Idee der Kleinmarkthalle ist in der FDP nicht neu. Michael Planer hatte diese zudem bei seiner Kandidatur im August explizit aufgenommen. Nunmehr wurde diese im Team weiter detailliert – in deren Ergebnis Skizzen zur Außenansicht, einer Konstruktion aus Stahl und Glas, die an die Markthallen in London oder Paris erinnern, präsentiert werden können. Die ebenfalls vorgelegte Innenansicht gibt einen Eindruck zum Raumempfinden und zur Raumhöhe in der Halle.
Mehrere Investoren zeigen bereits konkretes Interesse.

Besonders glücklich zeigen sich die Liberalen über die Tatsache, dass Ihr Konzept, dass sie in den vergangenen Wochen verschiedenen Investoren im Hochtaunuskreis als Idee vorgestellt haben, großes Interesse hervorruft. Die Planungen und Skizzen beinhalten bereits Antworten auf statische Fragestellungen, auf Fragen zum Brandschutz und zu den Feuerwehrzufahrten. Auch der Frage nach einer möglichen Hitzeentwicklung im Sommer unter der Glaskuppel wird bereits Rechnung getragen. Intelligente und energieeffiziente Belüftungssysteme sollen dabei genauso helfen, die Halle kühl zu halten, wie eine spezielle Beklebung der Fenster. Diese lässt nur einen Teil des Sonnenlichts durch, beeinträchtigt die Optik und das Erscheinungsbild der Konstruktion jedoch in keinster Weise.

„Das Gute an dem Konzept ist, dass es die Stadt Oberursel keinen Cent kosten muss, da bereits mehrere Investoren ihr Interesse an der Umsetzung der Idee bekundet haben.“, so Katja Adler, die als Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes das Konzept in der Bürgerschaft bekannt machen möchte. Sie freut sich auf die Diskussion des Vorschlags der FDP mit den anderen politischen Akteuren, um ein parteiübergreifendes Konzept, mit breiter Akzeptanz, zu erreichen. „Auch die Bürger und Anwohner werden wir beteiligen, so dass möglichst viele Ideen eingebracht werden können.“ Die ersten Reaktionen aus ihrem Netzwerk und Händlern der Stadt sind tatsächlich sehr vielversprechend. Und Adler weiter: „Das wird der Frequenzbringer für Oberursel, der uns im Moment einfach fehlt.“ ist sie sich sicher. „Für mich hat die Belebung der Innenstadt eine sehr hohe Priorität. Ich werde diese Idee voran treiben und für eine zeitnahe Umsetzung unter der Beteiligung der Stadtverordneten und der Bürger sorgen“, so Michael Planer, der Bürgermeisterkandidat der FDP abschließend.